Archiv der Kategorie: Gocoo

Mehr Wie als Was, aber Warum?

Der erste richtige Probentag für das in einer Woche stattfindende Tawoo Rhythm-Festival ist vorbei und ich bin teilweise beeindruckt, geschockt, inspiriert und eingeschüchtert. Warum, dazu mehr später.

So ein Probe läuft in etwa so ab, daß von 13 bis 21 Uhr in einem großen Saal geprobt wird. Dabei hat jedes Team das bei Tawoo Rhythm auftritt ca. 20 bis 30 Min. zu proben, während die anderen Teams schonmal das “Testpublikum” bilden. Man schafft also möglichst realistische Bedingungen, damit der Gang auf die Bühne später nicht so ganz wie ein Sprung ins kalte Wasser wird. Währenddessen nimmt Kaoly, die Leiterin des Tawoo Dojo Weiterlesen

Gocoo = Japanische Perfektion auf 3 Ebenen

Es war wirklich nur Zufall, aber auf meiner diesmal 2-wöchigen Reise hatte ich gleich zweimal die Gelegenheit Konzerte von Gocoo zu sehen. Die erste war bei der Tone River Jam und die zweite am Sonntag im Club Ageha in Tokyo.

Betritt man den Club Ageha, ist man erstmal überwältigt von der Größe, und von Licht und Sound.
Weiterlesen

Gocoo bei der Tone River Jam/Professionalität im Taiko

Gestern schrieb ich über die Tone River Jam und die Rolle des Alkohols in Japan, heute will ich wieder etwas mehr über Taiko schreiben.

Der Auftritt von Gocoo bei der Tone River Jam war, wie nicht anders zu erwarten, trotz der sehr lockeren Atmosphäre des Festivals äußerst professionell. Und Gocoo waren schon vor vielen Jahren, als ich sie während einer ihren ersten Touren in Deutschland sah sehr professionell. Was aber bedeutet “professionell”? Ich habe mich schon lange mit dieser Frage beschäftigt und möchte in diesem Artikel versuchen, eine Antwort auf diese Frage zu finden.

Weiterlesen

Nippon-Report

NATURGEWALTEN, ÜBERBEVÖLKERUNG und MODERNE TAIKO-GROOVES

von Ingmar Kikat

(Hinweis: Diesen Text habe ich im Dezember 2004 nach den ersten 3 Monaten meines 16-monatigen Japanaufenthaltes geschrieben)

Auf nach Japan

Wie kommt man auf die Idee, für mindestens ein Jahr nach Japan zu gehen und dort zu leben, lernen und zu arbeiten? Das werden sich vielleicht manche fragen, die diesen Nippon-Report lesen.

Nun, in Hamburg hatte ich drei Jahre lang Japanologie studiert und in dieser Zeit japanisch gelernt und einige Seminare über verschiedene Japan-Themen belegt. Weiterlesen